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Die Freiheit, wir selbst zu sein

Achtzehn Jahre ist es jetzt her, dass ich den nachfolgenden Artikel geschrieben habe. Gefühlt sehr viel länger. Sogar sehr viel länger. Mir scheint, dass ich seit dieser Zeit Hunderte von Leben durchlebt habe, mich erinnernd, mich weiter verändernd und mein Bewusstsein beständig ausdehnend.

Diese Stimme, über die ich schreibe erklang in mir 1987. Der Wunsch herauszufinden, wer ich wirklich bin und alles dafür zu tun, um dieses Ziel zu erreichen.

Mein mir bekanntes Leben aufzugeben war alles andere als leicht. Mich zum ersten mal neu zu erfinden, ein Prozess, der sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckte.

Nach und nach kamen die Erinnerungen zurück, Leben um Leben um Leben, die ich einst gelebt hatte. Menschen kreuzten meinen Weg, die ich einst kannte. Mir wurde mit aller Deutlichkeit bewusst, dass der Schatten, den diese Leben warfen, bis in die Gegenwart reicht.

Die Vergangenheit Einfluss hat, auf unser Denken, Fühlen und welche Entscheidungen wir treffen. Darauf, wie wir die Welt betrachten, was wir klar erkennen oder übersehen. Unsere bereits gesammelten Erfahrungen der Grund sind vor was, wem und warum wir uns fürchten. Diese zugleich der Schlüssel sind, die Kraft zu finden, uns unseren Ängsten zu stellen und über uns selbst hinaus zu wachsen.



Die Stimme des Herzens



Visionssuche




Die Reise des Helden in den Mythen unserer Vorfahren, stellt die Reise unserer Seele dar.

Lest hierzu den Blog " Labyrinth" aus dem Jahr 2015. (erscheint im September 2019 in überarbeiter Form)


Weckruf


Oft geht diese Unruhe einher mit einem Ereignis. Einer Synchronizität. Etwas Unerwartetem, was einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Etwas, was uns aufrüttelt wie erschüttert.

Etwas, was unseren bisheriges Blick auf die Welt ins wanken bringt. Was uns aufzeigt, dass Kräfte im Spiel sind, die unser Verstand nur zu gerne als Unerklärlich abtut. Doch es ist an der Zeit, unserem Verstand die alleinige Macht über unser Leben abzusprechen.

Und so beginnt das Ringen von Verstand und Seele um unser Leben. Dieses Ringen vollzieht sich in verschiedenen Phasen. Jede dieser Phasen umfasst ein klar umrissenes Thema.

Betrachten wir den Weg der Einweihung, wie er über Jahrtausende in den Mysterienschulen praktiziert wurde, vom Schüler zum Adepten, zum Meister und Lehrer, so führen alle Wege zu einem Ziel:

Vollkommene Bewusstheit zu erlangen und EINS zu werden mit allem Leben. Die Schleier der Getrenntheit zu lichten. Jegliche Angst zu überwinden. Unseren Frieden zu machen, mit der Welt der Erscheinungen.

Denn auf dieser Reise wird eines klar, nichts in der Welt, die sich dem bloßem Auge darstellt, ist so wie es scheint. Zwischen dem ersten Schritt und dem Moment, da wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmt, liegen Jahre. Sogar viele Jahre. Sogar viele Leben. Auf unserer Reise wird uns bewusst, dass wir niemals allein seid.

Dass wir Begleiter haben, die uns gute Weggefährten sind. Menschen, die uns nahe stehen und dass diese Vertrautheit älter ist die Zeit.

Menschen, denen wir zum ersten mal begegnen und wir wissen dass wir verbunden sind auf eine Art und Weise, die dem Verstand gänzlich unverständlich ist.

Doch hier ist es unser Herz, das zählt. Auf dieser Reise besuchen wir Orte, Städte, Plätze und wir wissen, berührt unser Fuß den Boden, dass wir hier schon einmal gestanden haben. Dass, auch wenn wir uns noch nicht erinnern, sich die Erde an uns erinnert.


Vertrauen


Unser Leben beginnt Sinn zu machen, innerhalb eines größeren Kontext. Wir schaffenPlatz in uns, so dass ein höherer Plan Gestalt annimmt. Dem Leben wieder zu vertrauen, ist keine so einfache Sache. Je nachdem wie unser Leben bislang verlaufen ist. Wie glücklich unsere Kindheit war. Wie Konflikte mit Menschen, denen wir nahe standen ausgegangen sind. Wohin uns Momente, in denen wir freimütig unsere Liebe offenbart haben, geführt haben.

So hat uns das Leben gezeichnet, hat die eine oder andere Verletzung hinterlassen. Diese Wunden wollen heilen. Auf unserer Reise in eine neue Zukunft bleibt uns keine Wahl, als genau das zu betrachten, was uns verletzt hat.

Zu wachsen bedeutet immer, uns tiefer zu verwurzeln. Ein Abbild dafür, uns unserer Angst zu stellen. Inneren Aspekten unseres Wesens, die Zweifel und Zwietracht sähen den Garaus zu machen und jedwede Furcht vor dem, was sich im Schatten verbirgt, zu überwinden.

An dieser Stelle kommt es darauf an, wie gut unsere Werkzeugkiste bestückt ist. Ob wir unsere natürlichen Talente ausgebildet haben und neue Fertigkeiten hinzugewonnen. Zu wissen, wer wir sind, bedeutet gleichfalls zu wissen wer wir keinesfalls sind. Wir weder unsere Eltern sind, noch unsere Familie oder Vorfahren.  Weder haben Ereignisse und Erfahrungen vergangener Inkarnationen Macht über uns, noch gestatten wir, dass niedere Begierden und Leidenschaften über unser Leben bestimmen.


Wir wählen ein Leben in Freiheit.

Eine Freiheit, die uns gestattet, uns der ewiglichen Aspekt unseres Seins bewusst zu werden. Wir Gewissheit haben, wer wir sind und weshalb wir hier sind.

Herzlich Willkommen.

Birgit Ruttkowski

ANTAKARANA Institut