logo

Die Freiheit, wir selbst zu sein

Dreizehn Jahre ist es jetzt her, dass ich den nachfolgenden Artikel geschrieben habe. Gefühlt sehr viel länger. Sogar sehr viel länger. Mir scheint, dass ich seit dieser Zeit Hunderte von Leben durchlebt habe, mich erinnernd, mich weiter verändernd und mein Bewusstsein beständig ausdehnend.

Diese Stimme, über die ich schreibe erklang in mir 1987. Der Wunsch herauszufinden, wer ich wirklich bin und alles dafür zu tun, um dieses Ziel zu erreichen.

Mein mir bekanntes Leben aufzugeben war alles andere als leicht. Mich zum ersten mal neu zu erfinden, ein Prozess, der sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckte.

Nach und nach kamen die Erinnerungen zurück, Leben um Leben um Leben, die ich einst gelebt hatte. Menschen kreuzten meinen Weg, die ich einst kannte. Mir wurde mit aller Deutlichkeit bewusst, dass der Schatten, den diese Leben warfen, bis in die Gegenwart reicht.

Die Vergangenheit Einfluss hat, auf unser Denken, Fühlen und welche Entscheidungen wir treffen. Darauf, wie wir die Welt betrachten, was wir klar erkennen oder übersehen. Unsere bereits gesammelten Erfahrungen der Grund sind vor was, wem und warum wir uns fürchten. Diese zugleich der Schlüssel sind, die Kraft zu finden, uns unseren Ängsten zu stellen und über uns selbst hinaus zu wachsen.



Die Stimme des Herzens



Visionssuche




Die Reise des Helden in den Mythen unserer Vorfahren, stellt die Reise unserer Seele dar.

Lest hierzu den Blog " Labyrinth" aus dem Jahr 2015.


Weckruf


Oft geht diese Unruhe einher mit einem Ereignis. Einer Synchronizität. Etwas Unerwartetem, was einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Etwas, was euch aufrüttelt wie erschüttert.

Etwas, was euren bisheriges Blick auf die Welt ins wanken bringt. Was euch aufzeigt, dass Kräfte im Spiel sind, die euer Verstand nur zu gerne als Unerklärlich abtut. Doch es ist an der Zeit, eurem Verstand die alleinige Macht über euer Leben abzusprechen.

Und so beginnt das Ringen von Verstand und Seele um euer Leben. Dieses Ringen vollzieht sich in verschiedenen Phasen. Jede dieser Phasen umfasst ein klar umrissenes Thema.

Betrachtet ihr den Weg der Einweihung, wie er über Jahrtausende in den Mysterienschulen praktiziert wurde, vom Schüler zum Adepten, zum Meister und Lehrer, so führen alle Wege zu einem Ziel:

Vollkommene Bewusstheit zu erlangen und EINS zu werden mit allem Leben. Die Schleier der Getrenntheit zu lichten. Jegliche Angst zu überwinden. Euren Frieden zu machen, mit der Welt der Erscheinungen.

Denn auf dieser Reise wird eines klar, nichts in der Welt, die sich dem bloßem Auge darstellt, ist so wie es scheint. Zwischen dem ersten Schritt und dem Moment, da ihr euer Schicksal selbst in die Hand nehmt, liegen Jahre. Sogar viele Jahre. Sogar viele Leben. Auf eurer Reise wird euch bewusst, dass ihr niemals allein seid.

Dass ihr Begleiter habt, die euch gute Weggefährten sind. Menschen, die euch nahe stehen und dass diese Vertrautheit älter ist die Zeit.

Menschen, denen ihr zum ersten mal begegnet und ihr wisst, dass ihr verbunden seid auf eine Art und Weise, die dem Verstand gänzlich unverständlich ist.

Doch hier ist es euer Herz, das zählt. Auf dieser Reise besucht ihr Orte, Städte, Plätze und ihr wisst, berührt euer Fuß den Boden, dass ihr hier schon einmal gestanden habt. Dass, auch wenn ihr euch noch nicht erinnert, sich die Erde an euch erinnert.


Vertrauen


Euer Leben beginnt Sinn zu machen, innerhalb eines größeren Kontext. Ihr schafft Platz in euch, so dass ein höherer Plan Gestalt annimmt. Dem Leben wieder zu vertrauen, ist keine so einfache Sache. Je nachdem wie euer Leben bislang verlaufen ist. Wie glücklich eure Kindheit war. Wie Konflikte mit Menschen, denen ihr nahe standet ausgegangen sind. Wohin euch Momente, in denen ihr freimütig eure Liebe offenbart habt, geführt haben.

So hat euch das Leben gezeichnet, hat die eine oder andere Verletzung hinterlassen. Diese Wunden wollen heilen. Auf eurer Reise in eine neue Zukunft bleibt euch keine Wahl, als genau das zu betrachten, was euch verletzt hat.

Zu wachsen bedeutet immer, euch tiefer zu verwurzeln. Ein Abbild dafür, euch eurer Angst zu stellen. Inneren Aspekten eures Wesens, die Zweifel und Zwietracht sähen den Garaus zu machen und jedwede Furcht vor dem, was sich im Schatten verbirgt, zu überwinden.

An dieser Stelle kommt es darauf an, wie gut eure Werkzeugkiste bestückt ist. Ob ihr eure natürlichen Talente ausgebildet hat und neue Fertigkeiten hinzugewonnen. Zu wissen, wer ihr seid, bedeutet gleichfalls zu wissen wer ihr keinesfalls seid. Ihr weder eure Eltern seid, noch eure Familie oder Vorfahren.  Weder haben Ereignisse und Erfahrungen vergangener Inkarnationen Macht über euch, noch gestattet ihr, dass niedere Begierden und Leidenschaften über euer Leben bestimmen.


Ihr wählt ein Leben in Freiheit.

Eine Freiheit, die euch gestattet, euch der ewiglichen Aspekt eures Seins bewusst zu werden. Ihr Gewissheit habt, wer ihr seid und weshalb ihr hier seid.

Herzlich Willkommen.

Birgit Ruttkowski

ANTAKARANA Institut