logo

Die Reise des Lebens

Magenta

Alles auf Anfang

Die Entscheidung euer altbewährtes Leben hinter euch zu lassen, mag an der Stimme liegen, die eurem innersten Wesen entspringt. Einer Stimme, die ihr von klein auf kennt. Eine Stimme, die präsent wird, wird es in euch still.

Ihr spürt, dass etwas nicht stimmt. Kaum wisst ihr, um was genau es sich da handelt. Allein, es ist euch unmöglich, so weiterzumachen wie bisher. So begebt ihr euch auf die Suche. Gleich den Helden in den Sagen und Mythen eurer Kindheit, begebt ihr euch auf eine Reise ins Unbekannte.


Visionssuche

In Kulturen die den Naturreichen, den Ahnen und der unsichtbaren Welt nahe stehen, begibt sich der Reisende auf eine Visionssuche. Ein Weg, um sich selbst zu spüren. Die Sinne zu klären. Sich in aller Ruhe selbst zu betrachten, um das eigene Leben wieder in Einklang zu bringen mit einer größeren Harmonie. Ein Weg der Innenschau, der Läuterung und der Wandlung.

Euch aufzumachen, um das was vertraut erscheint und mancherlei Sicherheit verspricht, hinter euch zu lassen. Einen großen Schritt zu wagen. Voller Tatkraft macht ihr euch auf, eurem Leben eine neue Wendung zu geben. Eurem Leben wieder Sinn zu verleihen. Dort wo sich Leere auftut, Unbehagen und eine Art Fremdheit gegenüber euch selbst euch den Atem nimmt, selbst auferlegte Bande zu sprengen.

Das Ziel, das euch einst erstrebenswert erschien, als erfüllend und wert ihm euer Leben zu widmen, wird an einem Punkt wo es erreicht ist, zu einer Fessel. Ein Gefängnis, dessen Mauern an jedem Tag näher rücken. Ihr kleiner und kleiner werdet, bis ihr euch im Extremfall selbst verliert.

Ihr spürt die Sehnsucht eures Herzens. Eine verlorene Erinnerung, die euch antreibt. Ein Verlangen, das gesteuert wird von einer höheren Macht.

Dieser Moment des Aufbruchs wird in den Mysterienschulen beschrieben als der Moment, da eure Seele euch berührt. Ihr wisst, dass allein den Belangen der Welt zu folgen, euch keine Erfüllung mehr bietet. In euch eine tiefe Unruhe erwächst und gleich was ihr tut diese zu lindern, es darum geht, euch auf die Suche zu begeben.

Weckruf

Oft geht diese Unruhe einher mit einem Ereignis. Einer Synchronizität. Etwas Unerwartetem, was einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Etwas, was euch aufrüttelt wie erschüttert. Etwas, was euren bisheriges Blick auf die Welt ins wanken bringt. Was euch aufzeigt, dass Kräfte im Spiel sind, die euer Verstand nur zu gerne als Unerklärlich abtut. Doch es ist an der Zeit, eurem Verstand die alleinige Macht über euer Leben abzusprechen.

Und so beginnt das Ringen von Verstand und Seele um euer Leben. Dieses Ringen vollzieht sich in verschiedenen Phasen. Jede dieser Phasen umfasst ein klar umrissenes Thema. Betrachtet ihr den Weg der Einweihung, wie er über Jahrtausende in den Weisheitsschulen praktiziert wurde, vom Schüler zum Adepten, zum Meister und Lehrer, so führen alle Wege zu einem Ziel. Vollkommene Bewusstheit zu erlangen und EINS zu werden mit allem Leben. Die Schleier der Getrenntheit zu lichten. Jegliche Angst zu überwinden. Euren Frieden zu machen, mit der Welt der Erscheinungen. Denn auf dieser Reise wird eines klar, nichts in der Welt, die sich dem bloßem Auge darstellt, ist so wie es scheint.

Zwischen dem ersten Schritt und dem Moment, da ihr euer Schicksal selbst in die Hand nehmt, liegen Jahre. Sogar viele Jahre. Sogar viele Leben.

Auf eurer Reise wird euch bewusst, dass ihr niemals allein seid. Dass ihr Begleiter habt, die euch gute Weggefährten sind. Menschen, die euch nahe stehen und dass diese Vertrautheit älter ist die Zeit. Menschen, denen ihr zum ersten mal begegnet und ihr wisst, dass ihr verbunden seid auf eine Art und Weise, die dem Verstand gänzlich unverständlich ist. Doch hier ist es euer Herz, das zählt. Auf dieser Reise besucht ihr Orte, Städte, Plätze und ihr wisst, berührt euer Fuß den Boden, dass ihr hier schon einmal gestanden habt. Dass, auch wenn ihr euch noch nicht erinnert, sich die Erde an euch erinnert.

Vertrauen

Euer Leben beginnt Sinn zu machen, innerhalb eines größeren Kontext. Ihr schafft Platz in euch, so dass ein höherer Plan Gestalt annimmt. Dem Leben wieder zu vertrauen, ist keine so einfache Sache. Je nachdem wie euer Leben bislang verlaufen ist. Wie glücklich eure Kindheit war. Wie Konflikte mit Menschen, denen ihr nahe standet ausgegangen sind. Wohin euch Momente, in denen ihr freimütig eure Liebe offenbart habt, geführt haben.
So hat euch das Leben gezeichnet, hat die eine oder andere Verletzung hinterlassen. Diese Wunden wollen heilen. Auf eurer Reise in eine neue Zukunft bleibt euch keine Wahl, als genau das zu betrachten, was euch verletzt hat. Zu wachsen bedeutet immer, euch tiefer zu verwurzeln. Ein Abbild dafür, euch eurer Angst zu stellen. Inneren Aspekten eures Wesens, die Zweifel und Zwietracht sähen den Garaus zu machen und jedwede Furch vor dem, was sich im Schatten verbirgt, zu überwinden.

An dieser Stelle kommt es darauf an, wie gut eure Werkzeugkiste bestückt ist. Ob ihr eure natürlichen Talente ausgebildet hat und neue Fertigkeiten hinzugewonnen. Zu wissen wer ihr seid, bedeutet gleichfalls zu wissen wer ihr nicht seid. Ihr seid weder eure Eltern noch eure Familie oder Vorfahren. Weder haben Ereignisse und Erfahrungen vergangener Inkarnationen Macht über euch, noch gestattet ihr das niedere Begierden und Leidenschaften über euer Leben bestimmen.

Ihr wählt ein Leben in Freiheit. Eine Freiheit, die euch gestattet, euch der ewiglichen Aspekt eures Seins bewusst zu werden. Ihr Gewissheit habt. Wer ihr seid. Weshalb ihr hier seid.

Herzlich Willkommen.

Birgit Ruttkowski
ANATAKARANA Institut

Zurück nach Oben